Pass.Worte.

Wie Belal nach Deutschland kam

„Du hast keine Zukunft in Afghanistan, Belal. Du kannst auf deiner Flucht sterben, aber hier bist du schon tot. Also halte dich an deine Hoffnung. Deine Hoffnung muss stärker sein als deine Angst und stärker noch als deine Traurigkeit.“

Mit diesen Worten verlässt Belal seine Heimat, weil er dort von den Taliban mit dem Tod bedroht wird. Allein, vollkommen auf sich gestellt, hat er keine andere Wahl, als sich in die wechselnden Hände der Schlepper zu begeben. Ausgenutzt, überfallen, nicht nur einmal knapp mit dem Leben davon gekommen, erzählt Belal in Pass.Worte. seine Odyssee, deren Strapazen ihn einzig die Hoffnung auf ein sicheres Leben in Europa überstehen lässt.

In einem Schiffscontainer zeigt Pass.Worte. eine auf wahren Begebenheiten beruhende Anhörung über Flucht, Vertreibung und Exil. Es ist das Zeugnis eines Jugendlichen, der binnen Monaten notgedrungen zum Mann reift und dennoch den kindlichen Wunsch auf eine glückliche Zukunft in seinem Herzen nährt.

Pass.Worte. soll daran erinnern, dass hinter jedem Fluchtschicksal eine individuelle Geschichte und ein Name stehen. Indem wir uns auf die Suche nach dem Anderen machen, begegnen wir auch uns selbst. Denn wir sind alle Andere, und wir sind alle wir selbst.


Besetzung / Team

Regie: Wilhelm Schneck
Text: Alexa Steinbrenner nach einer wahren Geschichte von Shahmahmood Jalaly
Es spielten alternierend: Kathrin Hildebrand, Schirin Brendel, Sebastian Schäfer, Amir, Asef, Ehsan, Hassan, Khanzada, Mahdi, Qais.


Interviews mit den Jugendlichen

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Radio-Interview

MP3, 3:41 Min. © SWR4


Beitrag von Regio TV

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